Spiegelungen in der Pneumologie

Kontakt

Medizinisches Untersuchungszentrum (MUZ)

Tel. +41 81 851 85 82
anmeldungmuz@spital.net

Mit einer Spiegelung werden verschiedene Abschnitte des Atmungstrakts untersucht

Die Kamera befindet sich zusammen mit einer Lichtquelle an der Spitze eines Schlauchs. Dieser Schlauch wird oral oder nasal in den jeweiligen Abschnitt eingeführt. Die Ärztin oder der Arzt kann somit den Kehlkopf, die Luftröhre und die Bronchien einsehen und nach krankhaften Veränderungen absuchen. Neben einer Inspektion können bei Bedarf gleich Gewebsproben entnommen oder kleinere Eingriffe durchgeführt werden.

  • Laryngo-Tracheoskopie

    Ablauf

    Bei der Laryngo-Tracheoskopie handelt es sich um eine Untersuchung des Kehlkopfes und der Luftröhre. Ein Kehlkopfspiegel wird durch den Mund eingeführt, womit die verschiedenen Strukturen angeschaut werden können. Während der Untersuchung besteht die Möglichkeit, Gewebsproben zu nehmen. Die Spiegelung findet in Narkose statt.

    Fahrtüchtigkeit

    Nach der Untersuchung dürfen Sie nicht Auto fahren.

    Nachbereitung

    Die Stimme sollte mehrere Tage nicht belastet werden. Es ist eine kurzdauernde Heiserkeit möglich.

  • Bronchoskopie

    Ablauf

    Hierbei werden die unteren Atemwege, also die Luftröhre und ihre Abzweigungen, untersucht. Es handelt sich um eine Spiegelung mit dem Bronchoskop. Je nachdem welche Art Bronchoskop angewendet wird, ist für die Untersuchung eine Narkose oder nur eine Sedierung notwendig. Es besteht die Möglichkeit, eine Gewebeentnahme oder kleiner Therapien wie Entfernung von Fremdkörper, Absaugen von Schleim, Erweiterung eines Bronchus und vieles mehr möglich.

    Fahrtüchtigkeit

    Nach der Untersuchung dürfen Sie nicht Auto fahren.

    Nachbereitung

    Je nachdem, ob eine Narkose oder nur eine Sedierung erfolgt, wird die Patientin oder der Patient noch eine Weile im Spital überwacht.

  • Bronchoalveoläre Lavage

    Ablauf

    Diese Untersuchung findet im Rahmen einer Bronchoskopie statt. Es wird Kochsalzlösung in die Lunge gegeben. Durch das Bronchoskop wird die Flüssigkeit anschliessend wieder abgesaugt, wobei allfälliger Schleim oder Keime mitkommen. Dieses Verfahren kann entweder diagnostisch oder therapeutisch eingesetzt werden. Bei der Diagnostik wird das gewonnene Material zytologisch untersucht. Die Ausspülung von Schleim kann therapeutisch erreicht werden.

    Fahrtüchtigkeit

    Nach einer Sedierung dürfen Sie nicht Auto fahren.

    Nachbereitung

    Je nachdem, ob eine Narkose oder nur eine Sedierung erfolgt, wird die Patientin oder der Patient noch eine Weile im Spital überwacht.

  • Transbronchiale Lungenbiopsie

    Ablauf

    Diese Untersuchung findet im Rahmen einer Bronchoskopie statt. Mit dem Bronchoskop werden Gewebeproben zur Untersuchung entnommen.

    Fahrtüchtigkeit

    Nach einer Sedierung dürfen Sie nicht Auto fahren.

    Nachbereitung

    Je nachdem, ob eine Narkose oder nur eine Sedierung erfolgt, wird die Patientin oder der Patient noch eine Weile im Spital überwacht.

  • Transbronchiale Nadelaspiration

    Ablauf

    Diese Untersuchung findet im Rahmen einer Bronchoskopie statt. Mit dem Bronchoskop wird eine Nadel eingeführt. Diese Nadel saugt Flüssigkeiten mit Zellen und Erregern ein. Die Flüssigkeit wird anschliessend untersucht.

    Fahrtüchtigkeit

    Nach einer Sedierung dürfen Sie nicht Auto fahren.

    Nachbereitung

    Je nachdem, ob eine Narkose oder nur eine Sedierung erfolgt, wird die Patientin oder der Patient noch eine Weile im Spital überwacht.

  • Bronchoskopische Intubation

    Bei einer Intubation wird ein Beatmungsschlauch durch den Mund oder die Nase bis in die Luftröhre vorgeschoben. Durch diesen sogenannten Tubus kann die Patientin oder der Patient beatmet werden. Bei schwierigen Atemwegen kann die Intubation erschwert sein. In diesem Fall kommt das Endoskop ins Spiel. Unter einer Sedierung wird das Endoskop durch den Mund oder die Nase eingeführt. Mittels der Kamera können der Kehlkopf und der Luftröhreneingang zweifelsfrei ausgemacht werden. Anschliessend wird die Patientin oder der Patient narkotisiert und die eigentliche Intubation mit anschliessender Beatmung findet statt.