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Ultraschall

Der Ultraschall, auch Sonografie genannt, funktioniert mit gefahrlosen hochfrequenten Schallwellen. Über eine Schallsonde werden die Schallwellen in den Körper gesendet, wo sie unterschiedlich stark reflektiert werden und das Echo bilden. Die Differenz zwischen den gesendeten Schallwellen und dem empfangenen Echo wird zu einem Bild umgerechnet.

 
Für den Ultraschall wird Gel auf die zu untersuchende Region aufgetragen. Das Gel soll verhindern, dass Luft zwischen den Schallkopf und die Haut kommt, was die Schallwellen direktreflektieren würde.
Mittels Ultraschall lassen sich die Bauch- und Beckenorgane, Hals, Schilddrüse, Brust, sowie Weichteile inklusiv Muskeln und Sehnen darstellen und beurteilen. Auch gezielte Gewebsentnahmen können ultraschallgesteuert durchgeführt werden. Die Methode des Farbdopplerultraschalles ermöglicht zusätzlich die Darstellung der Arterien und Venen in den Beinen, Bauchregion und hirnversorgenden Gefässe. Der Ultraschall eignet sich auch für Kinder und schwangere Frauen.


Im Spital Oberengadin besitzen wir ein Ultraschallgerät mit Sonden bis 13 Mhz.

Ultraschall des Bauches

Vorbereitung

Die Patientinnen und Patienten sollten nüchtern sein und eine volle Blase haben, um eine optimale Bildqualität zu erhalten.

Dauer

ca. 30 min

Ablauf

Die Radiologiefachperson bereitet die Untersuchung vor. Der Ultraschall wir von der Radiologin oder vom Radiologen durchgeführt. Dabei wird das vorgewärmte Gel auf dem Bauch verteilt und anschliessend mit der Sonde über die Region gefahren. In manchen Fällen werden die Patientinnen und Patienten gegen den Schluss gebeten auf der Toilette die Blase zu leeren, worauf nochmals Bilder gemacht werden.

Ultraschall der Brust

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 30 min

Ablauf

Die Radiologiefachperson bereitet die Untersuchung vor. Der Ultraschall wir von der Radiologin oder vom Radiologen, im Beisein der Radiologiefachfrau, durchgeführt. Dabei wird das vorgewärmte Gel auf der Brust verteilt und anschliessend mit der Sonde über die Region gefahren.

Ultraschall der restlichen Organe und Weichteile

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 30 min

Ablauf

Die Radiologiefachperson bereitet die Untersuchung vor. Der Ultraschall wir von der Radiologin oder vom Radiologen durchgeführt. Dabei wird das vorgewärmte Gel auf der zu untersuchenden Region verteilt und anschliessend mit der Sonde über die Region gefahren.

Dopplerultraschall der Gefässe

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 30 - 60 min

Ablauf

Die Radiologiefachperson bereitet die Untersuchung vor. Der Ultraschall wir von der Radiologin oder vom Radiologen, zum Teil im Beisein der Radiologiefachperson, durchgeführt. Dabei wird das vorgewärmte Gel auf der zu untersuchenden Region verteilt und anschliessend mit der Sonde über die Region gefahren.

Ultraschall der Babyhüften

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 30 min

Ablauf

Die Radiologiefachperson bereitet die Untersuchung vor. Das Baby kommt in eine spezielle Liege aus Schaumstoff. Der Ultraschall wir von der Radiologin oder vom Radiologen, zum Teil im Beisein der Radiologiefachperson, durchgeführt. Dabei wird das vorgewärmte Gel auf der einen Hüfte verteilt und anschliessend mit der Sonde darüber gefahren. Es werden verschiedene Ausmessungen durchgeführt. Anschliessend wird das Kind gedreht und dasselbe wird von der anderen Seite durchgeführt. Ist die Hüfte noch nicht ganz ausgereift, könnte es sein, dass eine weitere Kontrolle ein paar Wochen später durchgeführt werden muss. freigemacht werden, dazu müssen auch die Windeln ausgezogen werden.

Ultraschallgesteuerte Biopsie oder Punktion

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 30 - 45 min

Ablauf

Die Radiologiefachperson bereitet die Untersuchung vor. Die Biopsie oder Punktion wir von der Radiologin oder vom Radiologen, im Beisein der Radiologiefachfrau, durchgeführt. In der Regel erfolgt zuerst ein Ultraschall, damit ein Überblick gewonnen werden kann. Anschliessend werden die Materialien und Medikamente vorbereitet. Die Region wird mit einem Lokalanästhetikum (i.d.R. Lidocain 1%) unempfindlich gemacht, das kann etwas brennen. Schliesslich wird die Biopsie- oder Punktionsnadel unter Ultraschall vorsichtig platziert. Mit dieser Nadel wird die Gewebsprobe oder Flüssigkeit entnommen. Oft wird dieser Vorgang wiederholt. Am Ende muss etwas Druck auf die Stelle gegeben werden, schliesslich kommt ein Pflaster drauf.

Nachbereitung

Das Pflaster sollte bis am nächsten Tag auf der Punktionsstelle bleiben, es sollte nicht geduscht werden. Am selben Tag keine körperlich anstrengenden Arbeiten mehr verrichten.