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Konventionelles Röntgen

Röntgen eignet sich zur Darstellung von Verletzungen und Erkrankungen am Skelettsystem. Ebenfalls können wir damit Lunge, Herz und der Bauchraum bis zu einem gewissen Grad beurteilen.

Das Röntgenbild wird mittels Röntgenstrahlen hergestellt. Da es sich um ein zweidimensionales Bild handelt, fertigen wir in der Regel zwei Bilder aus verschiedenen Winkeln an. Damit wir das Bild optimal beurteilen können, ist eine exakte Positionierung der zu untersuchenden Region unumgänglich. Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Im Spital Oberengadin verfügen wir über ein direktdigitales Röntgen (DR). Das heisst: Wir benötigen weniger Dosis fürs Röntgen und wir können die Bilder anschliessend elektronisch nachbearbeiten. 

Röntgen des Kopfes

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Im Sitzen oder Liegen fertigen wir ein oder mehrere Röntgenbilder an. Der Kopf muss dabei genau positioniert werden, damit sich die gewünschten Strukturen übersichtlich darstellen lassen.

Röntgen der Wirbelsäule

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Wenn es möglich ist, führen wir die Untersuchung stehend durch. Es werden zwei bis drei Röntgenbilder angefertigt. Die Wirbelsäule muss dafür genau positioniert werden, damit sich die gewünschten Strukturen übersichtlich darstellen lassen. Für manche Aufnahmen geben wir ein Atemkommando.

Röntgen der Extremitäten

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Im Stehen, Sitzen oder Liegen fertigen wir zwei oder mehrere Röntgenbilder an. Die zu untersuchende Region muss dabei exakt positioniert werden, damit sich die gewünschten Strukturen übersichtlich darstellen lassen. Für orthopädische Aufnahmen kann eine Referenzkugel neben ein Gelenk platziert werden.

Röntgen des Schultergürtels

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Nach Möglichkeit fertigen wir im Sitzen oder Stehen eine oder mehrere Röntgenaufnahmen an. Die Region muss dabei exakt positioniert werden, damit sich die Struktur übersichtlich darstellen lässt. Für manche Aufnahmen geben wir ein Atemkommando. In wenigen Fällen ist es erforderlich, Gewichte in den Händen zu halten.

Röntgen des Beckens und der Hüfte

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Die Aufnahmen führen wir hauptsächlich im Liegen, für orthopädische Zwecke manchmal auch im Stehen, durch. Es werden in der Regel zwei Aufnahmen angefertigt. Das Becken oder die Hüfte muss dabei exakt positioniert werden, damit sich die gewünschten Strukturen übersichtlich darstellen lassen. Für orthopädische Aufnahmen kann eine Referenzkugel neben das Gelenk platziert werden.

Röntgen der Lungen (Thorax)

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Wenn möglich führen wir die Untersuchung im Stehen durch. Es werden in der Regel zwei Bilder angefertigt. Damit die Lungen möglichst überlagerungsfrei dargestellt werden, müssen die Schultern nach vorne-aussen gedrückt werden. Für die Aufnahme geben wir ein Atemkommando.

Röntgen des Bauches (Abdomen)

Vorbereitung

In bestimmten Fällen muss der Patient ein Röntgenkontrastmittel trinken.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Je nach Fragestellung fertigen wir ein oder zwei Röntgenbilder im Stehen oder Liegen an. Der Bauch muss dabei exakt positioniert werden, damit sich die Strukturen überlagerungsfrei darstellen lassen. Für die Aufnahme geben wir ein Atemkommando.

Orthoradiogramm

Vorbereitung

Keine Vorbereitung nötig.

Dauer

ca. 10 Minuten

Ablauf

Wir fertigen ein Bild von beiden Beinen im Stehen an. Dafür werden mehrere Aufnahmen gemacht und schliesslich zu einem Bild zusammengesetzt. Ein Orthoradiogramm ermöglicht die Beurteilung der Beinachse.

Intravenöse Pyelografie (IVP)

Vorbereitung

Für die Untersuchung sollte Patient nüchtern sein.

Dauer

ca. 1 bis 1.5 h

Ablauf

Zuerst fertigen wir ein Röntgenbild an. Anschliessend legen wir einen Zugang in eine Armvene, wodurch wir Kontrastmittel injizieren. Nach der Injektion werden in verschiedenen Zeitabständen Röntgenbilder angefertigt, um zu schauen, wie sich das Kontrastmittel verhält. Manchmal geben wir mit einer Kompressionsvorrichtung etwas Druck auf die ableitenden Harnwege, um eine Stauung zu verursachen.

Nachbearbeitung

Wurde ein Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt, sollten Sie in den nächsten 24h viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Damit schonen Sie Ihre Nieren. Das getrunkene Kontrastmittel kann eine abführende Wirkung haben. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen im Alltag.