Unter Traumatologie versteht man die Behandlung von unfallbedingter Verletzungen von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen.
Knochenbrüche und sonstige Verletzungen der Haut und der Weichteile werden je nach Ausmaß gegipst, bandagiert oder genäht. Aber auch so genannte Mikrotraumen, also durch Dauertraumatisierung beziehungsweise Dauerüberlastung bedingte kleinste Strukturschäden, die sich im Laufe der Zeit summieren – etwa an den Bandscheiben, an Knorpeln und Knochen – sind dem Bereich der Orthopädie zuzurechnen.
Verletzungen, die durch Abtasten oder klinische Untersuchungen im eigentlichen Sinn nicht diagnostiziert werden können, machen Zusatzuntersuchungen wie Ultraschall, Röntgenaufnahmen und Computer- oder Kernspintomographie (CT oder MRT) notwendig.



Das weitere Vorgehen richtet sich danach, was die fachorthopädische Auswertung der Ergebnisse bringt. Entsprechend wird eine gezielte Behandlung eingeleitet und gegebenenfalls ein Behandlungsplan erstellt.
